Montag, 20. Mai 2013

Elwetritsche

Ein Ausflug der ganz besonderen Art,
nicht nur weil er im Dunkeln stattfinden muss, ist eine Elwetritsch- Jagd.
Hierbei braucht der Unwissende erst ein paar Hintergrundinfos
über den Elwetritsch an sich:
Beheimatet ist er im Pfälzerwald, in der Haardt, durch die Rheinebene
bis ins Elsaß und nach Oberbayern. 

Vor langer Zeit bei gewaltigem Unwetter verliefen sich Haushühner in den Wald,
wo sie sich mit den dort ansässigen Waldkobolden und Feen verbanden.
Daraus entstanden die hier allerorts bekannten Elwetritsche.
Da ihre Abstammung auf mehreren grundverschiedenen Wesen gründet,
ist auch ihr Aussehen sehr vielfältig.
Hier einmal ein Beispiel für ein Männchen...

und ein Weibchen...

Sie sind jedoch so scheu
und ängstlich, dass sich nur ganz wenige rühmen können,
schon einmal  welche gesehen oder gar gefangen zu haben!
Mehr Infos zu Elwetritsche: hier und hier

Eine Elwetritsche Jagd ist demnach eine sehr anspruchsvolle Angelegenheit,
die der Ungeübte nur mit der Unterstützung eines qualifizierten Sachkundigen
durchführen sollte,
soll das Ganze erfolgreich enden!
Bevor die motivierten Jagdwilligen jedoch aufbrechen, müssen sie sich
mit ausreichend Speis und TRANK stärken, wie immer hierzulande.


 Nach einer theoretischen Einführung, wenn es draußen dämmert

 
und von drinnen warmes Licht durch die Fenster dringt, ist Zeit zum Aufbruch.
Es werden Jagdteams gebildet, die jeweils aus Anführer (mit Hut),
Laternenträger  (mit Laterne), Treiber ( mit Stecken) und Fänger (mit Sack) bestehen.
Alle müssen ihren Menschengeruch mit Riesling oder Traubensaft überdecken,
und es kann losgehen.



Auf dem Weg müssen die Teams die ersten Elwetritsche mit der Armbrust erlegen,
kurioserweise umso schwieriger,
je besser man den menschlichen Eigengeruch mit Riesling zu überdecken vermochte...





Der Höhepunkt der Jagd besteht in der eigentlichenTreibjagd,
bei der die Treiber versuchen, die Elwetritsche mit den Stecken
in die aufgehaltenen Säcke zu treiben.
Dabei müssen die Laternenträger den Sack beleuchten, um die Elwetritsche anzulocken.
Ein sehr lauter und hitziger Wettkampf entbrennt nun in aller Regel!

Wieder zurück im Warmen gibt es noch zwei Elwetritsche- Eier zum Dessert,
das Siegerteam wird ermittelt und jeder erhält einen Elwetritsche - Jagdschein.
Wir konnten bei einer super Truppe mitmachen und nach dieser Nacht
können wir Allen empfehlen,
jeder Pfalzbesucher und jeder Pfälzer sollte solch einen Jagdschein machen!

Es gibt verschiedene Stellen, die solche Veranstaltungen anbieten,
 und den Veranstalter unserer Jagd findet man hier

Sonntag, 19. Mai 2013

Pfälzer Spargel

Eigentlich ist dieser Post schon einige Zeit überfällig,
denn er ist da, der Spargel,
  und überall früh am Morgen kann man die Ernter
zwischen den abgedeckten Spargelwällen
beim Spargelstechen beobachten.
Auf den Märkten stehen Körbe mit Stangen in
weiß, grün, violett oder schwarz, krumm oder kerzengerade, kurz oder lang,
und immer lecker!
Das Köpfchen bleibt weiß, solange es noch kein Sonnenlicht erblickt hat,
-so ähnlich wie bei mir in diesen sonnenarmen Tagen und Wochen.


Wir ignorieren das unpassende Klima und packen einfach
viel frisches Grün auf den Teller!
Mein Vorschlag:
Grüne Bohnen und grüner Spargel auf Feldsalat

Freitag, 17. Mai 2013

Mehr Curry!

Es gab wieder was mit Curry.
Weil Curry lecker ist.
Und weil ich ein neues Curry gekauft habe,
von dem ich total begeistert bin - schon das Probeschnuppern beim Einkauf war ein Knaller.
Mein neuestes Curry ist vom alten Gewürzamt in Klingenberg.
Ingo Holland führt - neben ganz vielen anderen tollen Gewürzen - 
mehrere Currymischungen in verschiedenen Schärfen,
am liebsten hätte ich alle genommen...
Wer jetzt neugierig geworden ist, kommt hier  zu den Gewürzen .

Wer aber Hunger hat und ganz schnell was auf den Teller braucht,
der macht sich jetzt ein ganz feines, fixes Couscous mit Curry-Hähnchen!

Samstag, 11. Mai 2013

Ab ins verlängerte Wochenende!

Die MaZooos sind dann mal weggefahren, um etwas frische Luft zu schnuppern.
Viel Wald, sattgrüne Matten und überall Wasser...
der Hoch- Schwarzwald ist ein wunderbarer Ort, um den Kopf frei

-und die Beine schwer-
zu kriegen!
Wir waren unterwegs rund um den Hochfirst,
bei den Falkauer Wasserfällen
und auf dem Schluchtensteig, von Lenzkirch an den Schluchsee!







Kontaktaufnahme mit den Einheimischen...










 Nach gefühlt 200 erwanderten Kilometern in 2 Tagen fühlten wir uns etwas...

Der Angetraute, der das Laufen
 - oder meiner Meinung nach eher "im Stechschritt durch die Natur hetzen" -
mit allem gebührenden Ernst betreibt,
legt nicht unerheblichen Wert auf eine 
Objektivierung meiner relativierten Beschreibung:

 es waren eher 20 km als 200!

Donnerstag, 2. Mai 2013

Curry


Mild
oder fruchtig
oder scharf
oder feurig
oder höllisch
wie hätten wir´s denn gerne?
Auf jeden Fall ist Curry eine ganz feine Sache,
und jeder kann sich sein eigenes mischen:
dazu benötigt man als Grundlage vor allem Kurkuma,
hinzu kommen 
schwarzer Pfeffer, Bockshornklee, Koriander und Kreuzkümmel.
Außerdem je nach gewünschtem Geschmack
grüner Kardamom , Zimt, Ingwerpulver, Nelken,
Muskatnuss und -blüte, Paprika, Fenchel, Chili und Salz.
Die Gewürze werden ungemahlen angeröstet, bis sie intensiv duften
und dann im Blitzhacker und anschließend im Mörser zu feinem Pulver verarbeitet.

Oder einfacher:
seine Lieblingsmischung im Gewürzhandel austesten.
Die Auswahl an Currymischungen ist nahezu unendlich!
Besonders unterwegs lassen sich in den Gewürzregalen wahre Schätze entdecken!

Der Angetraute hat heute gekocht.
Ein sehr leckeres fruchtig- scharfes Gericht, das man(n) in kurzer Zeit zubereitet hat!